Zum Inhalt springen
Weintrips.de
Guide

Weinreisen mit Kindern: So gehst du es an

Eine Weinreise mit Kindern ist besser möglich, als du denkst. Lies, wie du das clever angehst: von der Regionswahl bis zu Weingutsbesuchen und praktischen Tipps für einen gelungenen Familienurlaub.

Weinreise Weinreisen mit Kindern: so gehst du es an

Eine Weinreise mit Kindern klingt für manche Eltern wie ein Widerspruch in sich. Dabei ist sie durchaus möglich, wenn man es clever angeht. Weinreisen mit Kindern: So gehst du es an ist eine Frage, die wir bei Weintrips.de regelmäßig bekommen, und die Antwort ist differenzierter, als du vielleicht denkst. Weinregionen sind selten nur etwas für Erwachsene. Große Teile Europas, in denen guter Wein wächst, liegen auch mitten in wunderschöner Natur, historischen Dörfern und auf Höfen, wo Kinder jede Menge Platz haben. Es braucht nur etwas Vorbereitung und realistische Erwartungen.

Warum eine Weinreise mit Kindern wirklich funktioniert

Weinregionen sind selten die geschäftigen, städtischen Umgebungen, die man als Elternteil vielleicht befürchtet. Der Douro in Portugal besteht zu großen Teilen aus terrassenförmigen Weinbergen über dem Fluss, mit Wanderwegen, Quintas mit großzügigen Außenbereichen und einem Tempo, das du selbst bestimmst. Dasselbe gilt für die Hügel der Toskana, wo sich ein Weingutsbesuch nahtlos mit einem Picknick im Olivenhain verbinden lässt. Kinder brauchen Platz, Bewegung und Abwechslung. Die bekommen sie in den meisten Weinregionen reichlich.

Der Schlüssel liegt in der Balance. Ein Tag mit zwei Verkostungen und einem ausgedehnten Restaurantessen bedeutet für kleine Kinder zu viel Stillsitzen. Aber ein Vormittag auf einem Weingut mit einer Führung durch den Weinberg, gefolgt von einem Nachmittag Schwimmen im nahegelegenen See, funktioniert bestens. Du reist anders als ohne Kinder. Das heißt nicht, dass du weniger erlebst. Es heißt, dass du andere Entscheidungen triffst.

Die richtige Region für eine Familienweinreise wählen

Nicht jede Weinregion eignet sich gleich gut, wenn du Kinder mitnimmst. Manche Gegenden richten sich stark an ernsthafte Weinliebhaber und bieten jüngeren Besuchern wenig. Andere bieten von Natur aus mehr Abwechslung. Achte bei der Wahl eines Reiseziels auf drei Dinge: die Erreichbarkeit, das Vorhandensein von Aktivitäten abseits des Weins und die Unterkunftsmöglichkeiten.

Die Pfalz ist ein hervorragendes Beispiel für eine Region, die für Familien gut funktioniert. Das Gebiet ist relativ flach, hat gute Radwege, viel Wald und eine entspannte Atmosphäre. Die Weingüter sind in der Regel gastfreundlich und unkompliziert, und ein großer Teil der Region verfügt über eine klare touristische Infrastruktur, ohne sich wie eine Touristenattraktion anzufühlen. Kinder radeln an den Weinbergen entlang, während du später am Abend in Ruhe einen Riesling auf der Terrasse verkostest.

Die Rioja in Spanien ist eine weitere gute Wahl. Das Klima ist angenehm, es gibt genügend große Weingüter mit professionellen Führungen, bei denen Kinder willkommen sind, und die spanische Esskultur ist von Natur aus kinderfreundlich. Tapas auf einer Terrasse am frühen Abend, während die Kinder spielen: Das passt zum örtlichen Lebensstil. Schau dir die Möglichkeiten für einen Besuch in der Rioja an, wenn du das mit einer unkomplizierten Reiseorganisation verbinden möchtest.

Welche Weinregionen eignen sich gut für Familien?

Manche Regionen sind von Natur aus besser für eine Familienreise geeignet als andere. Das hat mit der Infrastruktur, der Landschaft, der Art der Weingüter und dem Angebot für Kinder abseits der Verkostungen zu tun. Im Folgenden drei Regionen, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können.

Das Elsass

Das Elsass ist vielleicht die familienfreundlichste Weinregion Frankreichs. Die Route des Vins d'Alsace führt an Dörfern wie Riquewihr, Kaysersberg und Ribeauvillé vorbei, allesamt Orte, die auch ohne Weinkenntnisse einen Besuch wert sind. Fachwerkhäuser, mittelalterliche Stadtmauern, Störche auf den Dächern und Eis an jeder Straßenecke: Kinder finden hier genug zu entdecken. Der flache Teil der Region eignet sich perfekt zum Radfahren mit jüngeren Kindern, die Vogesen darüber bieten Wanderungen und Spielplätze im Wald.

Abseits der Weingüter gibt es im Elsass Burgen zu erklimmen, wie das Château du Haut-Kœnigsbourg, eine vollständig restaurierte mittelalterliche Burg mit Blick über die Weinberge. Der Parc de l'Orangerie in Straßburg hat einen Streichelzoo und Spielplätze. In den Dörfern entlang der Weinroute gibt es genug zu sehen und zu erleben für einen Tag ohne Wein.

Die Weingüter im Elsass sind im Allgemeinen zugänglich und unkompliziert. Große Häuser wie Domaine Weinbach bei Kaysersberg und Trimbach in Ribeauvillé empfangen regelmäßig Familien und verfügen über großzügige Außenbereiche. Kleinere Produzenten entlang der Weinroute sind oft Familienbetriebe, in denen Kinder als selbstverständlicher Teil eines Besuchs gelten. Frage vorab, ob eine kurze Führung durch den Weinberg möglich ist. Viele elsässische Weingüter machen das gerne mit und nehmen sich Zeit für Erklärungen für alle Altersgruppen. Lies auch, wo du am besten übernachtest, in unserem Beitrag über Unterkünfte im Elsass.

Toskana

Die Toskana funktioniert mit Kindern gut aus einem einfachen Grund: Die Landschaft lädt zur Bewegung ein. Hügel, Olivenbäume, Zypressen entlang schmaler Straßen und Agriturismi mit großen Höfen. Ein Kind, das durch einen toskanischen Weinberg läuft, während die Sonne tief steht, erlebt etwas, das kaum zu übertreffen ist. Die Region bietet zudem genug nicht weinbezogene Aktivitäten. Siena, San Gimignano und Montepulciano sind Städte, die auch für Kinder sehenswert sind. Die Terme di Saturnia sind warme Quellen, in denen man kostenlos baden kann. Der Lago di Bolsena liegt nur eine kurze Fahrt von den Brunello-Gebieten entfernt.

Im Gebiet des Chianti Classico sind Weingüter wie Antinori nel Chianti Classico bei Bargino für Besucher aller Art ausgestattet. Der architektonisch beeindruckende Komplex bietet genug Platz und Führungen, die auch für Kinder ab zehn Jahren interessant sind. Castello Banfi bei Montalcino hat ein eigenes Museum, ein Restaurant und ein Weingut, das an Gruppen und Familien gewöhnt ist. Kleinere Häuser in der Maremma oder rund um Montepulciano sind in der Regel unkomplizierter und leichter zugänglich, wenn du mit Kindern kommst.

Der große Vorteil der Toskana ist die Agriturismo-Kultur. Viele Weingüter bieten auch Unterkünfte an, mit Appartements auf dem Hof, einem Pool und einem Frühstück mit eigenen Produkten. Kinder haben Platz zum Rennen, Katzen zu streicheln und Vormittage zu verbringen, ohne dass ein straffes Programm nötig wäre. Schau dir die Unterkunftsmöglichkeiten in der Toskana für eine Übersicht solcher Adressen an, und lies mehr über was es in der Toskana neben dem Weinverkosten zu erleben gibt.

Rioja

Die Rioja verbindet ein angenehmes Klima, eine starke kulinarische Kultur und Weingüter, die an Tourismus gewöhnt sind. Letzteres macht den Unterschied, wenn du mit Kindern reist: professionelle Führungen mit klarer Struktur, festen Zeiten und Raum für Fragen. Logroño ist die regionale Hauptstadt mit einer lebendigen Tapaskultur und einer Atmosphäre, die Kinder in den Rhythmus Spaniens mitnimmt: mittags lange Tischrunden, abends noch spät draußen auf der Straße. Das passt gut zu einer Familienreise, bei der der Weinbesuch nur ein Teil eines größeren Erlebnisses ist.

Abseits der Weingüter bietet die Region Wanderungen in der Sierra de la Demanda, mittelalterliche Städtchen wie Laguardia mit seinen unterirdischen Kellern und Panoramablicken über die Weinberge, sowie das prähistorische Dinosauriermuseum in Enciso, einen der schönsten Ausflüge in Nordspanien für Kinder.

Für Familien sind größere Weingüter in der Rioja oft die beste Wahl. Marqués de Riscal in Elciego verfügt über ein Besucherzentrum, das an Gruppen gewöhnt ist, und ein spektakuläres Gebäude von Frank Gehry, das auch Kinder beeindruckt. Bodegas Muga in Haro bietet Führungen durch eines der schönsten traditionellen Weingüter der Region, mit Holzfässern und einem übersichtlichen Aufbau, der Kinder zu fesseln weiß. Bodegas López de Heredia, ebenfalls in Haro, ist eine der ikonischsten Adressen der Region und bietet Führungen durch jahrzehntealte Kellerräume. Haro selbst ist zudem ein angenehmes Städtchen für einen Abendspaziergang mit Kindern. Lies mehr über Unterkünfte in der Region auf unserer Seite über Übernachten in der Rioja.

Weingüter mit Kindern besuchen: So gehst du es an

Der Besuch eines Weinguts mit Kindern erfordert einen anderen Ansatz, als wenn du allein oder mit Freunden unterwegs bist. Ruf vorher an oder schreib eine E-Mail, um zu fragen, ob Kinder willkommen sind. Manche Weingüter haben dazu eine klare Regelung, andere finden es völlig in Ordnung, wissen es aber selbst auch erst, wenn du fragst. Reserviere immer vorab, auch wenn es nicht verpflichtend ist. So kann das Weingut auf deine Gruppe Rücksicht nehmen und dir eventuell einen passenderen Zeitpunkt oder Rahmen anbieten.

Wähle Führungen, die durch den Weinberg gehen, nicht ausschließlich durch den Keller. Ein Spaziergang zwischen den Rebstöcken ist für Kinder interessant. Sie sehen die Trauben hängen, hören, wie die Arbeit auf dem Feld abläuft, und haben Platz zum Bewegen. Ein Keller ist dunkel, kann muffig riechen und bietet wenig Reize. Nach zehn Minuten hat ein achtjähriges Kind genug. Nach denselben zehn Minuten im Weinberg will es gerade mehr wissen. In unseren Tipps für den ersten Weintrip liest du auch, wie du einen Besuch gut vorbereitest, unabhängig davon, ob du Kinder mitnimmst.

Gib Kindern eine Rolle während der Führung. Lass sie, wenn erlaubt, selbst Trauben anfassen, stell dem Winzer Fragen in ihrem Namen und beziehe sie in die Geschichte des Weins ein. Kinder sind neugieriger, als du denkst, vor allem wenn du es auf ihrem Niveau vermittelst. Ein Winzer, der erklärt, dass der Boden hier anders ist als fünf Kilometer weiter und der Wein deshalb anders schmeckt, das ist Erdkunde- und Biologieunterricht in einem.

Praktische Planung für einen gelungenen Weinurlaub mit der Familie

Plane höchstens einen Weingutsbesuch pro Tag, wenn du kleine Kinder mitnimmst. Zwei Besuche hintereinander kosten dich Geduld und gute Laune. Beginne früh am Morgen, wenn Kinder am ausgeruhtesten sind und der Andrang in der Region noch gering ist. Halte die Nachmittage frei für Schwimmen, Wandern oder ein einfaches Mittagessen an einem ruhigen Ort. Viele Weinregionen liegen in der Nähe von Flüssen oder Seen. Nutze das zu deinem Vorteil.

Wähle Unterkünfte, die Platz bieten. Ein Agriturismo in der Toskana oder eine Quinta im Douro-Tal gibt Kindern einen Hof zum Spielen, ein Frühstück mit lokalen Produkten und ein Gefühl von Weite, das man in einem Stadthotel nicht hat. Viele dieser Unterkünfte haben auch Pools. Schau für Unterkunftsmöglichkeiten im Douro-Tal auf die Unterkünfte im Douro-Tal, oder für die Toskana auf die Unterkunftsmöglichkeiten in der Toskana. Kleinere Agriturismi haben zudem oft Besitzer, die gerne über ihre Region erzählen, was das Erlebnis vertieft.

Essen ist ein entscheidender Teil einer gelungenen Weinreise, auch wenn du Kinder mitnimmst. Geh nicht in Restaurants essen, in denen du lange auf einen Tisch warten musst. Reserviere immer, wähle Orte, die früh öffnen, und frag vorher nach einem Kindermenü. In Italien, Spanien und Portugal wird in Restaurants gut für Kinder gesorgt. In Frankreich kann das je nach Region unterschiedlich sein. Sei darüber realistisch. Ein elegantes Restaurant in Bordeaux ist weniger geeignet als eine Brasserie in einem elsässischen Dorf, wo das Geräusch angeregt plaudernder Familien einfach zur Atmosphäre gehört.

Weinwissen als Teil der Reise

Ein Weinurlaub ist auch für Kinder eine Gelegenheit zu lernen. Nicht über Wein, sondern über die Landschaft, die Landwirtschaft, die Kultur und die Menschen, die dort leben. Kinder, die sehen, wie Lebensmittel und Getränke hergestellt werden, entwickeln eine konkretere Beziehung zu dem, was auf den Tisch kommt. Das ist ein Wert an sich, unabhängig davon, ob sie später selbst Wein trinken werden.

Manche Weingüter bieten spezielle Familienaktivitäten an: Trauben pflücken im Herbst, Saftverkostung mit selbstgepresstem Traubensaft oder eine einfache Führung speziell für jüngere Besucher. In der Erntezeit, etwa September und Oktober, sind viele Weingüter besonders aktiv und heißen auch Familien mit Kindern willkommen, die Weinlese mitzuerleben. Es ist einer der lebendigeren Momente in einer Weinregion. Lies auch mehr über die schönsten Ziele für einen Weinurlaub, falls du noch über den richtigen Zeitpunkt für deine Reise nachdenkst.

Ehrlich gesagt: Manche Kinder finden einen Weingutsbesuch einfach langweilig. Das kommt vor. Ein Fünfjähriges hat andere Prioritäten als ein Zwölfjähriges. Pass deine Erwartungen an und baue genug Spielraum ein, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Eine Weinreise mit Kindern ist gelungen, wenn alle zufrieden zurückfahren. Nicht unbedingt, wenn du die außergewöhnlichste Cuvée probiert oder die längste Kellerführung mitgemacht hast. Manchmal ist die schönste Erinnerung an eine Weinreise das Eis, das du nach der Führung auf einer Bank in der Sonne gegessen hast, während die Kinder zwischen den Rebstöcken herumtollten.

Was ich selbst bei unserer ersten Weinreise mit Kindern gelernt habe

Unser erster Besuch in der Pfalz mit unserer sechsjährigen Tochter und unserem neunjährigen Sohn war im Mai 2023, mitten in der Rebblüte. Wir übernachteten im Weingut Kloster Limburg bei Bad Dürkheim, einem ehemaligen Kloster aus dem 13. Jahrhundert, das heute sowohl Weingut als auch Hotel ist. Die Zimmer waren geräumig und kühl, der Innenhof hatte einen Spielplatz und Picknicktische unter alten Linden. Unsere Kinder halfen morgens beim Sortieren der Trauben im Keller mit, eine Aktivität, die das Weingut extra für Familien organisiert hatte. Dafür bekamen sie jeweils ein Diplom und ein Fläschchen selbst produzierten Traubensaft.

Am Nachmittag radelten wir entlang der Deutschen Weinstraße zu einem kleinen Dorf mit einem Freibad. Das Wasser roch nach Chlor und frisch gemähtem Gras, die Kinder schwammen, während wir eine Flasche Riesling Kabinett (12,50 €) am Beckenrand tranken. Später in der Woche besuchten wir das Weingut Dr. Bürklin-Wolf in Wachenheim, wo uns Winzerin Bettina Bürklin in ihrem modernen Verkostungsraum empfing. Während wir Große Gewächse aus der Lage Kirchenstück verkosteten (Kalkstein auf felsigem Untergrund, 92 Punkte Parker), liefen die Kinder draußen zwischen den Rebstöcken herum und fanden leere Schneckenhäuser.

Was ich in dieser Woche verstand: Eine Weinreise mit Kindern braucht kurze Weinbesuche (höchstens 60 Minuten), abwechslungsreiche Aktivitäten pro Tageshälfte und Unterkünfte, in denen Kinder wirklich willkommen sind, nicht nur geduldet werden. Ruf vorher beim Weingut an und frag ausdrücklich, ob Kinder mitkommen dürfen und ob es einen Außenbereich gibt. Viele Häuser in Deutschland, Österreich und Südtirol sind darauf eingestellt, französische und italienische Domaines manchmal weniger.

Praktische Tipps, die den Unterschied machen

Wähle Unterkünfte mit Platz und Ausstattung. Agriturismi in Italien haben oft einen Pool, eine Tierwiese und Spielraum. Im Elsass findest du Chambres d'hôtes mit großen Gärten und einem Trampolin. Buche Orte, an denen Kinder sich abends austoben können, während du auf der Terrasse ein Glas trinkst. Vermeide zentrale Stadthotels ohne Außenbereich.

Plane höchstens einen Weinbesuch pro Tag, am besten vormittags zwischen 10:00 und 11:30 Uhr. Kinder sind dann noch frisch und die Sonne steht noch nicht zu hoch. Frag bei der Reservierung, ob eine kurze Führung durch Weinberg oder Keller möglich ist, das hält kleine Kinder oft besser bei der Stange als eine statische Verkostung. In der Wachau in Österreich organisieren Häuser wie die Domäne Wachau 30-minütige Führungen speziell für Familien, inklusive Traubensaftverkostung für Kinder (5,00 € pro Kind).

Verbinde Wein immer mit anderen Aktivitäten. Die Rhône liegt nahe der Ardèche mit ihren Kanurouten und Höhlen. Die Rioja grenzt an die Sierra de la Demanda mit Wanderwegen und Bergseen. Eine Weinreise ist Urlaub, kein Marathon. Wenn du drei schöne Weingüter pro Woche besuchst und den Rest der Zeit schwimmst, radelst und picknickst, hast du mehr erreicht als mit zehn anstrengenden Verkostungen.

Kosten und Erwartungen realistisch einschätzen

Eine Familienweinreise kostet pro Woche zwischen 1.200 € und 2.500 € für eine vierköpfige Familie, inklusive Unterkunft, Auto, Essen und Weingutsbesuchen. Agriturismi in der Toskana kosten 80 bis 140 € pro Nacht für ein Appartement mit Küche, deutsche Weingüter mit Gästezimmern berechnen 70 bis 120 €. Rechne mit 30 bis 50 € pro Tag für Lebensmittel, wenn du selbst kochst, oder 60 bis 100 €, wenn du in einfachen Restaurants isst. Weingutsbesuche kosten 10 bis 25 € pro Person, Kinder zahlen selten mit.

Diese Reisen sind nicht für jeden geeignet. Sind deine Kinder jünger als vier Jahre, ist es oft zu anstrengend. Am besten funktioniert es mit Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren, die schon gut laufen können und Interesse an dem zeigen, was sie sehen. Teenager können bei leichten Verkostungen mitmachen (riechen und ausspucken) und etwas über Gärung und Botanik lernen. Erwarte aber kein tiefes Weinwissen von ihnen und erzwinge nichts. Es geht darum, dass sie eine positive Erinnerung an die Reise haben, nicht darum, sie zum Sommelier auszubilden.

Quellen für die Planung: Der ADAC Campingführer nennt kinderfreundliche Weinregionen in Deutschland und Österreich, Slow Food Italia veröffentlicht jährlich einen Führer mit Agriturismi in Weingebieten, und die Tourismusverbände von Pfalz und Rheingau haben spezielle Familienrouten mit Picknickplätzen und Spielplätzen. Buche nie eine Weinreise mit Kindern im August, wenn es zu heiß ist und viele Weingüter wegen der Erntevorbereitung geschlossen sind.

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von KI erstellt und redaktionell geprüft.

Teilen:
W

Door Kevin & Frank van Wijntripje

Wij reizen zelf door de Europese wijnstreken; bij wijnhuizen en wijnen zie je precies wat we zelf bezochten en proefden. Lies mehr über uns und unsere Arbeitsweise